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Christliche Lebensberatung Therapeutische Seelsorge

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Diese Webseite wurde zuletzt am 12. Juni 2020 aktualisiert. Bei Hinweisen zur Webseite wenden Sie sich an den Webmaster.

Aktuell

Umgang mit Ängsten und Lebensstürmen

Jesus und seine Jünger sind in einem Boot auf dem See Genezareth und wollen ans andere Ufer. Es war ein langer, anstrengender Tag gewesen. Doch die Ruhepause hielt nicht lange an. Es erhob sich ein großer Sturm und die Wellen schlugen in das Schiff, sodass es sich schon zu füllen begann. Und Jesus schlief hinten im Schiff. Was für eine lebensbedrohliche Situation! Wenn sie einer der Jünger gewesen wären, was hätten sie in dem Augenblick getan, als die Wellen ins Schiff schlugen und es sich schon zu füllen begann? Hätten sie die Ärmel hochgekrempelt und mit einem Eimer zu schöpfen begonnen? Oder hätten sie die anderen angefeuert, auch mitzuhelfen? Oder hätten sie sich verzweifelt in die Ecke gekauert und gedacht: jetzt ist alles aus? Welche Stürme in ihrem Leben mussten sie schon durchstehen? Vielleicht waren es unerwartete Dinge, die plötzlich eintraten und ihr Leben veränderten? Es können Krankheitszeiten sein oder Zeiten des Verlustes, der Trauer oder Arbeitslosigkeit. Vielleicht ist es auch diese Corona-Krise, in der alles in ihrem Leben durcheinander gerät. Wie verhalten sie sich dann? Krempeln sie die Ärmel hoch, nehmen sie ihr Leben wieder in die Hand und sagen sich: es wird schon irgendwie weitergehen? Oder sind sie eher ein Mensch, der resigniert, der mutlos wird und nicht weiter weiß? Die Jünger, die es eigentlich gewohnt waren, bei Sturm auf dem See zu sein, hatten in diesem Wirbelsturm Angst und dachten, dass sie umkommen. Dieser Situation waren sie nicht mehr gewachsen. Da half auch alles Ärmel hochkrempeln nichts mehr. Was machen sie nun? Sie gehen zu Jesus! Auch wir können zu Jesus gehen, egal, was für ein Mensch wir sind, in jedem Fall brauchen wir ihn, in jedem Fall gilt sein Angebot: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Das heißt soviel wie: Habt keine Angst, vertraut auf Gott. D as wäre ein wichtiger Schritt, sich überhaupt an Jesus zu wenden und ihn um Hilfe zu bitten. Die Jünger gehen zu Jesus und sie wecken ihn auf. „Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ Haben wir auch schon so gefragt? Gott, ist es dir egal, wie es mir geht? Siehst du nicht, dass ich ganz unten bin? Kümmert es dich nicht? Oh doch, Gott kümmert sich um uns! Wir sind ihm nicht egal. Die Jünger sind Jesus nicht egal und wir sind Jesus auch nicht egal. Er steht auf und befiehlt dem Wind und den Wellen:„Schweig, werde still!“ Da legte sich der Wind und es entstand eine große Stille. So etwas hatten die Jünger noch nicht erlebt. Krankenheilungen ja, aber dass Jesus Macht hat über Wind und Wellen, über die Naturgewalten? Wer ist denn dieser, fragen sie. Sie haben noch nicht verstanden, dass Jesus Gottes Sohn ist und dass er Himmel und Erde erschaffen hat. Wenn er doch Wind und Wellen erschaffen hat, dann kann er sie auch beherrschen. Trauen wir Jesus zu, dass er Macht hat über alles? Nicht nur Macht über Naturgewalten, sondern auch Macht über meine schwierige Lebenssituation? Trauen wir ihm zu, dass er einen Ausweg weiß, dass er helfen kann? Oder zweifeln wir wie die Jünger, die Jesus fragt:„Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben?“ Man könnte auch hinzufügen: Warum habt ihr Angst, ich bin doch bei euch. Manchmal scheinen wir das zu vergessen, dass Jesus allgegenwärtig ist. Wenn wir uns das bewusst machen und darauf vertrauen, können wir unsere Angst überwinden. Was seid ihr so furchtsam. Habt ihr keinen Glauben? Man könnte hinzufügen: Ihr habt doch selbst erlebt, wie ich Kranke geheilt habe, wie ich geholfen habe. Manchmal vergessen wir, wie uns Jesus in der Vergangenheit schon geholfen hat. Wenn wir uns wieder daran erinnern, können wir Glaubenszweifel überwinden und auch in der jetzigen Situation auf Gottes Hilfe hoffen und glauben. Sie kennen bestimmt den Ausspruch, jemanden mit ins Boot nehmen, also jemanden in einer Angelegenheit mit dazu nehmen mit der Erwartung, dass er mithilft oder sich einbringt. Nehmen wir Jesus mit ins Boot? Nachzulesen in der Bibel in Markus 4,35-41
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Jesus und seine Jünger sind in einem Boot auf dem See Genezareth und wollen ans andere Ufer. Es war ein langer, anstrengender Tag gewesen. Doch die Ruhepause hielt nicht lange an. Es erhob sich ein großer Sturm und die Wellen schlugen in das Schiff, sodass es sich schon zu füllen begann. Und Jesus schlief hinten im Schiff. Was für eine lebensbedrohliche Situation! Wenn sie einer der Jünger gewesen wären, was hätten sie in dem Augenblick getan, als die Wellen ins Schiff schlugen und es sich schon zu füllen begann? Hätten sie die Ärmel hochgekrempelt und mit einem Eimer zu schöpfen begonnen? Oder hätten sie die anderen angefeuert, auch mitzuhelfen? Oder hätten sie sich verzweifelt in die Ecke gekauert und gedacht: jetzt ist alles aus? Welche Stürme in ihrem Leben mussten sie schon durchstehen? Vielleicht waren es unerwartete Dinge, die plötzlich eintraten und ihr Leben veränderten? Es können Krankheitszeiten sein oder Zeiten des Verlustes, der Trauer oder Arbeitslosigkeit. Vielleicht ist es auch diese Corona-Krise, in der alles in ihrem Leben durcheinander gerät. Wie verhalten sie sich dann? Krempeln sie die Ärmel hoch, nehmen sie ihr Leben wieder in die Hand und sagen sich: es wird schon irgendwie weitergehen? Oder sind sie eher ein Mensch, der resigniert, der mutlos wird und nicht weiter weiß? Die Jünger, die es eigentlich gewohnt waren, bei Sturm auf dem See zu sein, hatten in diesem Wirbelsturm Angst und dachten, dass sie umkommen. Dieser Situation waren sie nicht mehr gewachsen. Da half auch alles Ärmel hochkrempeln nichts mehr. Was machen sie nun? Sie gehen zu Jesus! Auch wir können zu Jesus gehen, egal, was für ein Mensch wir sind, in jedem Fall brauchen wir ihn, in jedem Fall gilt sein Angebot: „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ Das heißt soviel wie: Habt keine Angst, vertraut auf Gott. D as wäre ein wichtiger Schritt, sich überhaupt an Jesus zu wenden und ihn um Hilfe zu bitten. Die Jünger gehen zu Jesus und sie wecken ihn auf. „Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ Haben wir auch schon so gefragt? Gott, ist es dir egal, wie es mir geht? Siehst du nicht, dass ich ganz unten bin? Kümmert es dich nicht? Oh doch, Gott kümmert sich um uns! Wir sind ihm nicht egal. Die Jünger sind Jesus nicht egal und wir sind Jesus auch nicht egal. Er steht auf und befiehlt dem Wind und den Wellen:„Schweig, werde still!“ Da legte sich der Wind und es entstand eine große Stille. So etwas hatten die Jünger noch nicht erlebt. Krankenheilungen ja, aber dass Jesus Macht hat über Wind und Wellen, über die Naturgewalten? Wer ist denn dieser, fragen sie. Sie haben noch nicht verstanden, dass Jesus Gottes Sohn ist und dass er Himmel und Erde erschaffen hat. Wenn er doch Wind und Wellen erschaffen hat, dann kann er sie auch beherrschen. Trauen wir Jesus zu, dass er Macht hat über alles? Nicht nur Macht über Naturgewalten, sondern auch Macht über meine schwierige Lebenssituation? Trauen wir ihm zu, dass er einen Ausweg weiß, dass er helfen kann? Oder zweifeln wir wie die Jünger, die Jesus fragt:„Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben?“ Man könnte auch hinzufügen: Warum habt ihr Angst, ich bin doch bei euch. Manchmal scheinen wir das zu vergessen, dass Jesus allgegenwärtig ist. Wenn wir uns das bewusst machen und darauf vertrauen, können wir unsere Angst überwinden. Was seid ihr so furchtsam. Habt ihr keinen Glauben? Man könnte hinzufügen: Ihr habt doch selbst erlebt, wie ich Kranke geheilt habe, wie ich geholfen habe. Manchmal vergessen wir, wie uns Jesus in der Vergangenheit schon geholfen hat. Wenn wir uns wieder daran erinnern, können wir Glaubenszweifel überwinden und auch in der jetzigen Situation auf Gottes Hilfe hoffen und glauben. Sie kennen bestimmt den Ausspruch, jemanden mit ins Boot nehmen, also jemanden in einer Angelegenheit mit dazu nehmen mit der Erwartung, dass er mithilft oder sich einbringt. Nehmen wir Jesus mit ins Boot? Nachzulesen in der Bibel in Markus 4,35-41